KLT KOMPAKT -
Grundlagen Kreativer Leibtherapie – kompakt, praxisnah und beziehungsorientiert


Kreative Leibtherapie ist ein Verfahren der Tiefenpsychologie, das auf der Leib-Phänomenologie beruht. Es umfasst ein Bündel von Konzepten und Methoden, die von Therapeut*innen und anderen Fachkräften eingesetzt werden können. Wir bewegen uns außerhalb des Mainstreams, gehen davon aus, dass der Mensch nicht nur aus dem Gehirn besteht und Therapie sich nicht nur auf Verhaltensänderungen fokussieren darf. Der Mensch erlebt sich und seine Welt, mit seinem Leib, seinen Gefühlen, seiner Räumlichkeit und vielem anderen mehr. Dafür haben wir Worte und Methoden.

 

-        Sie erwerben Kompetenzen und Kenntnisse in Grundlagen und Besonderheiten Kreativer Leibtherapie in kompakter Form.

-        Sie haben Gelegenheit, das Gründerpaar der Kreativen Leibtherapie zu erleben, wie sie therapeutisch arbeiten. Aus Altersgründen findet diese Fortbildung wahrscheinlich einmalig statt.

-        Wenn Sie Elemente der Kreativen Leibtherapie kennen, können Sie Ihr Wissen abrunden und vertiefen.

-        Sie können als Therapeut*innen, v.a. aus dem Feld der humanistischen Therapien, und als andere Fachkräfte, die mit therapeutischen Elementen arbeiten, Ihre Kompetenzen erweitern.

 

 

Die Seminare umfassen therapeutische Einzelarbeiten in der Gruppe, theoretische Inputs, praktische Übungen und anderes mehr.

 

 

 

Bestandteile der Fortbildung:

 

Die Fortbildung besteht aus fünf Seminaren in Präsenz ungefähr innerhalb eines Jahres:

 

1.    Ich-Du-Wir: Selbstbilder und Kreative Dialoge

Es klingt nach Binsenweisheit, ist aber im therapeutischen Kontext von immenser Bedeutung: „Wir“ ist mehr als Du und Ich. Wir Menschen sind keine isolierten Einzelwesen, sondern leben in und durch zwischenleibliche Begegnungen mit anderen Menschen. Der Weg führt über Würde-Achtsamkeit, Resonanzen und Zwischenleiblichkeit.

 

 

2.    Verraumen und Bedeutungsräume

Jedes Erleben hat eine räumliche Dimension. Im Verraumen können wir diese Qualität therapeutisch nutzen. Menschen pulsieren mit ihrer Leiblichkeit in den Raum hinein und schaffen und beleben Bedeutungsräume, vom Inneren Kern über den Intimen Raum bis zum Öffentlichen Raum. Verletzungen dieser Bedeutungsräume sind häufig eine Quelle des Leidens und brauchen Beachtung und Heilung.

 

 

3.    Tridentität, Konstitutive und Raum- und Richtungsleibbewegungen

Welche Qualitäten zwischenmenschlicher Begegnungen beeinflussen die Identität eines Menschen? Das Tridentitätsmodell erfasst das Nähren, Spiegeln und Gegenüber-Sein, vertieft das Verständnis für Mangelerfahrungen und Störungen und zeigt Wege der heilenden Veränderung.

„Hinten“ zum Beispiel ist eine räumliche Bezeichnung, kann aber auch als Raum- und Richtungsleibbewegung Erleben beschreiben: „Ich erfahre Rückendeckung“ oder „Mit fällt jemand in den Rücken“. „Anspannung“ beschreibt einen Muskeltonus, aber auch ein Befinden (Konstitution). Das Seminar erschließt die Erlebensbedeutung der räumlichen und konstitutiven Dimensionen im Krankheitsverständnis und Diagnostik und Möglichkeiten therapeutischer Interventionen.

 

4.    Primäre Leibbewegungen und Erregungskonturen

Erregungsverläufe sind die ersten Muster, die in den frühkindlichen Entwicklungen aus den Eltern-Kind-Beziehungen übernommen werden. Sie können zu verfestigten Erregungskonturen werden und seelische und körperliche Erkrankungen und v.a. den Umgang mit ihnen beeinflussen. Primäre Leibbewegungen sind früh entwickelte und grundlegend bedeutsame Wege der Begegnung: das Schauen und gesehen-Werden, das Tönen und Gehört-Werden usw. Sie prägen auch Begegnungen im Erwachsenenalter und im therapeutischen Prozess.

 

5.    Therapeutischer Prozess

In zwischenmenschlichen Begegnungen entstehen Resonanzen unterschiedlicher Qualität. Auch therapeutische Begegnungen werden durch ein Verständnis der Resonanz-Ebenen und -qualitäten, der Machtaspekte und andere Beziehungsdimensionen erweitert und bereichert und können Themen wie „Übertragung“, „Widerstand“, „Stockungen“ neu beleuchten und den Umgang mit den im therapeutischen Prozess auftauchenden Schwierigkeiten erleichtern.

 

Die Psychotherapeutische Jahresfortbildung wird geleitet von Conya Clackworthy
Lizensierte Dozentin der Semnos Akademie für Kreative Leibtherapie Berlin



Termine


2027
26.-28.Februar  KLT 1
04.-06. Juni  KLT 2
22.-24. Oktober  KLT 3

2028
25.-27. Februar  KLT 4
07. -09. Juli  KLT 5



Arbeitszeiten:
 

Freitag 16-20 Uhr
Samstag 9:30-18:30 Uhr
Sonntag: 9-14 Uhr 


Kosten:
360 € pro Wochenende

Gesamtkosten:
1 800 €

zahlber in 2 Raten je 900 €


Ort:

Adventure Campus

Hahenkammstrasse 19

91757 Treuchtlingen


www.adventure-campus.com


Infos zu Anfahrt mit Auto und Bahn, Zimmer- und Ferienwohnwohngen Vorort, ebenso für Gastro direct im Campus und Selbstversorgung finden Sie im PDF


Gerne können sie mich für Fragen zur Fobi und Unterbringung ect. direkt anrufen, ich rufe zurück falls ich in dem Moment nicht rangehen kann.

Oder Mail an:
info@kreative-supervision-therapie.de



 

Leitung: Conya Clackworthy 

 

Kostenlose Online-Infoabende
Terminauswahl dazu auf Anfrage 

 


Bewerbung
Bitte bewerben Sie sich mit Angaben über Ihre Ausbildung und beruflichen Tätigkeiten bei der Dozentin Conya Clackworthy


 

 

Leitung

Conya Clackworthy

Supervisorin (DFS)
Kreative Leibtherapeutin 
Fachtherapeutin für Kreative Traumatherapie
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Lizenzierte Fachdozentin der Semnos Akademie für Kreative Leibtherapie Berlin


Conya Clackworthy ist seit 2003 in eigener Praxis als Kreative Leibtherapeutin tätig. 
Seit 2008 arbeitet sie als Dozentin für Kreative Leibtherapie und Kreative Traumatherapie. 
In ihrer supervisorischen Praxis begleitet sie seit 2008 Therapeut*innen, Teams und Einrichtungen in der Einzel- und Teamsupervision. Ihr besonderes Anliegen ist es, Räume zu schaffen, in denen Beziehungen verstanden, Ressourcen gestärkt und Entwicklung möglich werden.