Kompakt Fortbildungen


für Bildungseinrichtungen

Traumapädagogik,

Fortbildung 1


Traumapädagogik, Neurodiversität und Deeskalation im schulischen Alltag


Einordnung und Ausgangslage

Lehrkräfte stehen im schulischen Alltag zunehmend vor herausfordernden Situationen mit Schülerinnen und Schülern, deren Verhalten durch hohe psychosoziale Belastungen, traumatische Erfahrungen oder neurodivergente Entwicklungsweisen geprägt ist. Diese Belastungen zeigen sich häufig in Form von Übererregung, Rückzug, Konzentrationsschwierigkeiten, impulsivem Verhalten oder eskalierenden Situationen im Klassenraum.

Die Fortbildung bietet eine fachlich fundierte Orientierung im Spannungsfeld von Trauma, ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sowie deren Überschneidungen und Abgrenzungen. Sie unterstützt Lehrkräfte dabei, herausforderndes Verhalten besser zu verstehen und sicherer darauf reagieren zu können.

 


Ziel der Fortbildung


Ziel der Fortbildung ist es, Lehrkräften fachliche Sicherheit und Handlungskompetenz im traumasensiblen Umgang mit Schülerinnen und Schülern zu vermitteln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Verstehen von Eskalations- und Deeskalationsdynamiken aus neurobiologischer Perspektive sowie auf dem Aufbau konkreter Deeskalationsstrategien für den schulischen Alltag.


Die Fortbildung stärkt die Fähigkeit,

  • Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen einzuordnen,
  • Eskalationen frühzeitig zu erkennen,
  • und situationsangemessen, klar und regulierend zu handeln.

 


Inhaltliche Schwerpunkte

  • Grundlagen der Traumapädagogik und der posttraumatischen Belastungsreaktionen
  • Einführung in Neurodiversität: ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) und neurotypische Entwicklung
  • Differenzialdiagnostische Orientierung: Überschneidungen und Abgrenzungen zwischen Trauma, ADHS und ASS
  • Neuronale Stress-, Alarm- und Schutzreaktionen und ihre Bedeutung für Verhalten im Schulalltag
  • Entstehung von Eskalationen aus neurobiologischer Sicht
  • Deeskalationsdynamiken und traumasensible Interventionsmöglichkeiten
  • Umgang mit herausforderndem Verhalten im Klassenraum und im schulischen Kontext

 


Didaktischer Aufbau und Arbeitsweise


Die Fortbildung ist als praxisnahe Inhouse-Schulung konzipiert und verbindet:

  • einen theoretischen Input in Form eines Impulsvortrags
  • mit fachlich-supervisorischen Gesprächs- und Reflexionsphasen

Konkrete Situationen und Fragestellungen aus dem Schulalltag der Teilnehmenden können ausdrücklich eingebracht werden. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam realistische und tragfähige Vorgehensweisen für den schulischen Alltag entwickelt.

Die Fortbildung legt Wert auf eine verständliche Vermittlung komplexer Inhalte und auf einen dialogischen, wertschätzenden Austausch im Kollegium.

 


Nutzen für Schule und Lehrkräfte


  • Erweiterung der fachlichen Handlungssicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • Besseres Verständnis für die Ursachen von Eskalationen
  • Entlastung durch Klarheit und Orientierung
  • Stärkung einer traumasensiblen Haltung im schulischen Alltag
  • Förderung eines stabileren Lern- und Beziehungsraums für Schülerinnen und Schüler
  • Unterstützung der Lehrkräfte in ihrer professionellen Rolle




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